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Am 17. Dezember 2009 starb im Alter von 82 Bernard
Cherix, ein Wegbereiter des Karate in der Schweiz,
derjenigen Kampfkunst, die er 1957 in der Schweiz
einführte. Nachdem er zuerst bei verschiedenen
Experten Catchen, Judo, Aikido und Jiu Jitsu erlernte,
kam er schliesslich in Paris mit dem Karate in Kontakt.
Bernard Cherix kombinierte verschiedene Techniken
miteinander und schuf so eine einzigartige und in
ihrer Effizienz äusserst gefährliche Selbstverteidigungsmethode,
deren Prinzipien er in seinem 2008 publizierten Werk
"Karate und Selbstverteidigung" dokumentiert
hat. Bemerkenswerterweise trainierte er bis an sein
Lebensende.
Ueber Jahre hinweg sorgte er für Entwicklung
des Karate in der Schweiz und hatte unter anderem
die Funktionen des Technischen Leiters, des Trainiers,
des Bundestrainers und die des Nationalcoaches inne.
Von 1965 bis 1976 war er ausserdem noch Vizepräsident
der Europäischen Karatevereinigung.
1966 lernte er Meister Tsutomu Ohshima kennen, eine
Begegnung, die seine Sicht und sein Verständnis
von Karate grundlegend veränderte.
Er war Gründungsmitglied der Europäischen
Karatevereinigung, Gründungsmitglied und Ehrenpräsident
des Schweizerischen Karateverbandes, aber auch Gründungsmitglied
und Ehrenpräsident von Shotokan Karate Schweiz,
einem Verband, der unter der Leitung von Meister Tsutomu
Ohshima steht.
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